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Institut ist nach DIN ISO zertifiziert

Das Radiologische Institut Koblenz Hohenzollernstrasse ist seit dem 27.07.2007 nach der DIN EN ISO 9001:2000 in allen Untersuchungsbereichen einschließlich des Mamma-Screenings zertifiziert.

Anlass zur Einführung eines Qualitätsmanagement(QM)-Systems vor zweieinhalb Jahren war zunächst die gesetzliche Verpflichtung zum QM nach in Kraft treten des Gesundheits-Modernisierungs-Gesetzes. Der Paragraf 135a des SGB V führt aus, dass alle Einrichtungen des Gesundheitswesens verpflichtet sind, ein einrichtungsinternes QM einzuführen und weiterzuentwickeln.

Nur wenige Praxen verfügen über Auszeichnung

Die Zertifizierung, die nicht vorgeschrieben ist, strebte das Institut auf freiwilliger Basis an. Das Institut gehört damit zu den wenigen Praxen, die bislang über eine derartige Auszeichnung verfügen.

Die QM-Einführung bis hin zur Zertifizierung bedeutete eine spannende, aber zugleich arbeitsintensive Herausforderung, denn jeder Schritt - von der telefonischen Anmeldung über Untersuchungsabläufe bis hin zum abschließenden Arzt-Patienten-Gespräch - wurde einer eingehenden Analyse unterzogen. Gemeinsam mit den beteiligten MitarbeiterInnen und Ärzten wurde überlegt, wie Praxisabläufe optimiert werden können.

Teamgeist und enge Zusammenarbeit wichtig

Die Aufgabe war auch insofern sehr komplex, da das Radiologische Institut mit seinen ca. 70 Mitarbeitern/innen und 6 Fachärzten sowie 2 Assistenzärzten aus vielen einzelnen Abteilungen besteht, die zudem noch über mehrere Etagen verteilt sind. Um einen geregelten Ablauf zu gewährleisten, müssen alle Mitarbeiter/innen und alle Abteilungen miteinander kooperieren. Nur durch gute interdisziplinäre Zusammenarbeit und Teamgeist kann ein solches „Projekt“ gelingen.

Grundlage eines vernünftigen QM ist die Philosophie, dass sich Prozesse (Abläufe, z.B. Untersuchungsabläufe) immer verbessern lassen. Hierbei kommt der sog. Deming-Zyklus, auch PDCA-Zyklus genannt, als zentrales Element zum tragen:

Plan-Do-Check-Act-Zyklus

Es zeigte sich sehr schnell, dass nicht nur die Patienten im Focus stehen, sondern alle, die in irgendeiner Weise Leistungen der Praxis nachfragen, so u.a. auch Zuweiser, Kostenträger, Standesvertretungen und Behörden.

Ziel des QM war es, eine definierte, jederzeit zu überprüfbare Qualität in allen Bereichen der Praxis zu schaffen. Dies ist zu erreichen durch eine eindeutig geregelte Zuordnung von Zuständigkeiten, durch geregelte Arbeitsabläufe und durch regelmäßige Überprüfungen der Leistungen (in- und extern). Alle Abläufe sind deshalb in einem Handbuch niedergelegt und somit jederzeit nachvollziehbar.

Gute Argumente für ein gelebtes Qualitätsmanagemen

  • die hohe diagnostische Qualität
  • Sicherstellung eines zeitgerechten Qualitätsstandards im Bereich der Gerätetechnik (gemäß der Richt- und Leitlinien)
  • kurze Reaktionszeit (entsprechende Öffnungszeiten, sofortige Untersuchung von Notfällen)
  • regelmäßige Fortbildung des ärztlichen und nichtärztlichen Personals (interne und externe Fortbildungen – jede/jeder Mitarbeiterin/Mitarbeiter erhält zwei vollen Arbeitstage (bezahlt) für externe Fortbildungen (Kosten übernimmt die Praxisleitung),
  • Einhaltung der aufsichtsbehördlichen Richtlinien hinsichtlich Strahlenschutz, Arbeitssicherheit, Hygiene, Qualität, Datenschutz (interne Fortbildungen gemäß der gesetzlichen Vorgaben; externe Fortbildungen, z.B. über die Kassenärztliche Vereinigung, Hygiene–Firmen u.a.)
  • Vermeiden von internen Reibungs- und Informationsverlusten (Festlegung der Zuständigkeiten und Befugnisse, Benennung fester Ansprechpartner, regelmäßige Besprechungen, Mitarbeiterbefragungen (anonym), Intranet, etc.)
  • Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit (z.B. Mitglied in Arbeitskreisen und Kommissionen; Praxisstandort in Ärztehaus mit täglichen Befundbesprechungen (z.B. Ärzten anderer Praxen); Vortragstätigkeit im eigenen Hause sowie interdisziplinär auf Einladung anderer Veranstalter (z.B. Kassenärztliche Vereinigung, interdisziplinäre Tumorkonferenz Mammakarzinom, etc.)
  • Zufriedenheit der von uns versorgten Patientinnen und Patienten sowie unserer Zuweiser (jährliche Fragebogenaktionen bzw. auch telefonische Befragung)
  • ständige Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit (Fortbildungen gemäß der gesetzliche Vorgaben, interne Fortbildungen, Vorstellung des „Case of the day“, weitere freiwillige Fortbildungen, Studium der aktuellen Fachliteratur).

Patienten/innen werden als Partner gesehen

Unsere Patienten sind unsere Partner. Sie entscheiden mit uns über ihre Behandlung bzw. über das weitere Vorgehen bei der Diagnose-Stellung.

  • Die Praxiskultur ist deshalb geprägt durch menschliche Zuwendung, eine offene Information und eine zielorientierte Zusammenarbeit.
  • Die Qualifikation, Information und Motivation aller Mitarbeiter ist grundlegende Voraussetzung für die Behandlungserfolge unserer Praxis.
  • Wir sehen es als Aufgabe und Herausforderung an, Bestehendes immer wieder in Frage zu stellen und durch kontinuierliche Verbesserung zukunftsweisende Lösungen unserer Aufgaben zu erarbeiten.
  • Probleme und erkannte Fehler sind für uns Chancen zur Innovation und zur Verbesserung.

Optimierte Praxisabläufe und ein spürbarer Teamgeist machen die hohe Behandlungs- und Untersuchungs-Qualität für den Patienten erlebbar. Sie gibt ihm Sicherheit und ein gutes Gefühl. Die Zertifizierung nach DIN ISO spiegelt den Anspruch des Instituts wider: Eine menschliche, medizinische Versorgung auf sehr hohem Niveau und unter Einsatz modernster Diagnosetechnik sicherzustellen.

© 2008 by Radiologisches Institut Koblenz Hohenzollernstraße