Warum werden manchmal Kontrastmittel eingesetzt?
Kontrastmittel verbessern die Differenzierbarkeit unterschiedlicher Gewebe und erhöhen somit die diagnostische Treffsicherheit. In der Computertomographie werden Kontrastmittel oral und intravenös verabreicht. Die oralen Kontrastmittel sind jod- oder bariumhaltig, die transvenös verabreichten Kontrastmittel jodhaltig. Daraus ergeben sich folgende mögliche Nebenwirkungen:
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Die modernen Kontrastmittel zeichnen sich durch eine sehr niedrige Nebenwirkungsrate aus. Gefährdet sind Patienten mit einer vorbestehenden Allergieneigung, einer Schilddrüsenüberfunktion und einer vorbestehenden Nierenfunktionsstörung. Deshalb werden alle Patienten vor der Untersuchung zu diesem möglichen Risikoprofil befragt.
Jodhaltiges Kontrastmittel wird in erster Linie bei der Computertomographie und Katheterangiographie eingesetzt, selten bei Gelenkuntersuchungen. Auch in der Kernspintomographie werden häufig Kontrastmittel eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Gadolinium, eine unschädliche Substanz mit paramagnetischen Eigenschaften. Allergische Reaktionen sind extrem selten. Das Kontrastmittel wird über die Nieren wieder ausgeschieden.


