Die MR-Mammographie ist das empfindlichste Untersuchungsverfahren der Brust. Aufgrund der geringen Spezifität (Fähigkeit, einen Befund als bös- oder gutartig ein-zuordnen) bleibt ihr Einsatz bisher auf spezielle Problemfälle begrenzt. Sie kann eine Mammographie nicht ersetzen. Die MR-Mammographie kommt in folgenden Situationen - in Ergänzung zu den anderen Verfahren zum Einsatz:
mammographisch, sonographisch und ggf. bioptisch unklarer Befund
bei Silikonimplantaten, insbesondere nach Brustkrebs
Differenzierung zwischen Vernarbungen nach Tumorentfernung und Bestrahlung; dabei ist ein Abstand zwischen Operation und Untersuchung von mindestens 6 Monaten,
nach Bestrahlung von 12 Monaten, einzuhalten. (In Einzelfällen kann die MRM schon früher sinnvoll sein)
vor brusterhaltender Operation zum Ausschluss eines versteckten zweiten Tumorherdes
Ausschluss eines zweiten Tumors in der gegenseitigen Brust
zur Therapiekontrolle bei neoadjuvanter Chemotherapie
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