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Vakuumstanzbiopsie der Brust

Die Vakuumstanzbiopsie der Brust ist ein innovatives Diagnoseverfahren zur Abklärung von Brusttumoren. Es gibt Befunde, insbesondere kleine verdächtige Mikroverkalkungen, die nur in der Mammographie sichtbar sind.

Bis vor kurzem konnten Gewebeproben bei Nachweis von Mikrokalk nur durch eine Operation unter Vollnarkose entnommen werden. Wir verfügen seit 2004 über eine Technik, mit deren Hilfe ohne Operation Gewebeproben ambulant entnommen werden können.

Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Nach lokaler Betäubung wird ein ca. drei Millimeter großer Hautschnitt über der zu biopsierenden Stelle gemacht. Anhand so genannter stereotaktischer Aufnahmen steuert der Computer präzise eine Nadel in den auffälligen Bereich. Durch ein Vakuum wird nun Gewebe in die Nadel eingesaugt und mit einem winzigen Messer abgetrennt. Es werden mehrere Proben von verschiedenen Stellen entnommen. Im Anschluss wird das Gewebe unverzüglich in die Pathologie zur Untersuchung weitergeleitet. Das Ergebnis liegt bereits nach ca. 4 Arbeitstagen vor und wird unverzüglich Ihrem überweisenden Arzt mitgeteilt.

Aufgrund des nur kleinen Eingriffs können Sie nach der Biopsie die Praxis verlassen. Sie dürfen auch Auto fahren. Zu beachten ist lediglich, dass Sie am Untersuchungstag größere Anstrengungen (auch Sport) vermeiden sollten.

© 2008 by Radiologisches Institut Koblenz Hohenzollernstraße