Therapie von schmerzhaften Knochenmetastasen
bei bösartigen Tumorerkrankungen
Bei den verschiedensten bösartigen Tumorerkrankungen können Metastasen im Knochen auftreten. Diese können mitunter sehr schmerzhaft sein, was zur Folge hat, daß starke Schmerzmedikamente in teilweise hoher Dosierung eingesetzt werden müssen. Diese Medikamente weisen oft erhebliche Nebenwirkungen auf und beeinträchtigen dadurch die Lebensqualität deutlich.
Die Nuklearmedizin besitzt eine Behandlungsmethode, welche diese genannten Schmerzen erheblich reduzieren kann. Hierdurch können die Schmerzmedikamente deutlich reduziert und zum Teil sogar völlig weggelassen werden, was auch ein entsprechendes Nachlassen der Nebenwirkungen dieser Schmerzmedikamente zur Folge hat. Das Ergebnis ist eine Verbesserung der Lebensqualität.
Wie funktioniert diese Behandlung? Der Facharzt für Nuklear-medizin spritzt Ihnen in eine Vene am Arm eine hoch-wirksame radioaktive Substanz. Diese Substanz "wandert" nun in die Knochenareale, welche "stoffwechselaktiv" sind, d.h. wo krankhafte Umbauprozesse im Knochen stattfinden. Durch die hochwirksame radioaktive Strahlung können diese krankhaften Umbauprozesse im Knochen eingedämmt werden. Dies führt zu einer Reduktion der durch diese Umbauvorgänge versursachten Schmerzen.
Bei welchen bösartigen Tumorerkrankungen kann diese nuklearmedizinische Therapie eingesetzt werden? Prinzipiell bei allen Tumoren mit krankhaften schmerzhaften Umbauprozessen im Knochen (Knochenmetastasen). Am häufigsten wird diese Behandlungsform bei Knochenmetatstasen im Rahmen eines Mamma-Carcinoms (= Brustkrebs) oder eines Prostata-Carcinoms (= Prostatakrebs) eingesetzt.
Falls bei Ihnen schmerzhafte Knochenmetastasen eines bösartigen Tumors vorhanden sind, scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir sind gerne bereit, Ihnen die Möglichkeiten dieser nuklearmedizinischen Therapieform in Ihrer speziellen Situation zu erklären.


