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Skelettszintigraphie

Bei der Skelettszintigraphie wird Ihnen ein Radiopharmakon, das an einen so genannten Phosphonat-Komplex gekoppelt ist, in eine Armvene gespritzt. Je nach Fragestellung erfolgt eine Durchblutungs- und Frühaufnahme unmittelbar nach der Injektion. Dabei zeigen sich krankhafte Veränderungen in den Weichteilen, wie z.B. den Muskeln und Gelenken. Nach den Frühaufnahmen haben Sie mindestens zwei Stunden Zeit und können die Praxis verlassen. Während dieser Zeit wird die radioaktive Substanz aktiv in den Knochen eingebaut. Ein Knochen ist kein statisches Gebilde, sondern unterliegt beständigen Um-, Ab- und Aufbauprozessen, ähnlich wie Ihre Darmschleimhaut oder auch Ihre Haare. Diese Vorgänge macht die Nuklearmedizin sich zu nutze, um krankhafte Veränderungen im Knochenstoffwechsel aufzuzeigen.

Die wichtigsten Indikationen zur Skelettszintigraphie sind die Darstellung von Gelenkentzündungen (= Arthritis), z.B. bei rheumatischen Erkrankungen, die Tumordiagnostik und Tumornachsorge (Knochenmetastasensuche) sowie eine Reihe von orthopädischen und chirurgischen Fragestellungen (z.B. Durchblutungs- und Weichteilveränderungen im Rahmen von Frakturheilungen, Gelenkprothesenlockerungen).

Übrigens - bei diesen Untersuchungen können Sie durch Trinken von Wasser, Saft, Tee, etc. aktiv dazu beitragen, dass die radioaktive Substanz aus Ihrem Körper möglichst schnell wieder ausgeschieden wird.

© 2008 by Radiologisches Institut Koblenz Hohenzollernstraße