Markierung des Wächterlymphknotens
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kliniken führen wir Operations-vorbereitende Markierungen der so genannten Wächterlymphknoten durch.
Die Methode wird vornehmlich bei Tumoren der Brust sowie bei Melanomen eingesetzt. Dabei wird am Operationstag mit vier sehr dünnen Nadeln rund um die Brustwarze bzw. rund um den Hauttumor eine radioaktive Substanz unter die Haut (subcutan) gespritzt. Die Substanz wandert nun entlang der Lymphbahnen zu dem am nächsten gelegenen Lymphknoten. Dieser so markierte Lymphknoten ist der Wächterlymphknoten.
Das heißt, bei der Operation wird dieser Lymphknoten mittels einer spezifischen Sonde aufgesucht, entfernt und anschließend direkt auf Tumorzellen untersucht. Finden sich keine Tumorzellen, kann auf eine weitere Lymphknotenentfernung verzichtet werden. Dies ist von großem Vorteil für das spätere Befinden, denn durch den Erhalt der Lymphknoten kann der doch zum Teil sehr schmerzhafte Lymphstau vermieden werden.


