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CT-gesteuerte Infiltrationstherapie

mit Lokalanästhetika und Kortikoiden

Die CT-gesteuerte Infiltration ist ein Verfahren zur lokalen Behandlung von Schmerzen, die von einem Bandscheibenvorfall, einer Nervenwurzelreizung, einer Sehnenentzündung oder einem Gelenk ausgehen. Die Nervenreizung kann z.B. durch Bandscheibenvorfälle oder Neuroforameneinengung entstehen. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Infiltration von schmerzhaften Narben nach Bandscheiben-Operationen. Ebenso geziel lassen sich Gelenke oder Sehnenansatzentzündungen behandeln.

Bei Infiltrationsbehandlung wird nach örtlicher Betäubung eine dünne Nadel unter computertomographischer Kontrolle bis an die schmerzverursachende Läsion vorgeschoben. Die Kontrolle der korrekten Nadellage erfolgt nach Gabe einer geringen Menge eines Kontrastmittels. Liegt die Nadel korrekt, wird ein Lokalanästhetikum in Kombination mit einem Cortisonpräparat verabreicht.

Die CT-Führung erlaubt eine millimetergenaue Verabreichung der Medikamente. Dadurch ist für eine effektive Therapie nur eine geringe Medikamentendosis notwendig. Systemische Nebenwirkungen (= den Körper betreffend) sind deshalb selten.

Nach unseren Ergebnissen sind am Ende der Therapie etwa 70 % der Patienten beschwerdefrei. Komplikationen sind selten. Durch die CT-Steuerung des Eingriffes sind Gefäß- oder Nervenverletzungen nahezu ausgeschlossen.

© 2008 by Radiologisches Institut Koblenz Hohenzollernstraße