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CT der Herzkranzgefäße (CT-Angiographie)

Die Computertomographie (CT) der Herzkranzgefäße ist eine ganz neue Methode in der Diagnostik von Herzkranzgefäßerkrankungen. Hierbei können ohne eine invasive Untersuchung (Herzkatheter) alle Herzkranzgefäße überlagerungsfrei dargestellt werden.

Ermöglicht werden die dreidimensionalen CT-Aufnahmen in höchster Auflösung durch unseren „Somatom Sensation Cardiac 64“ von Siemens, ein 64-Mehrzeilen-Spiral-CT. In nur zehn Sekunden liefert das Gerät bis zu 2000 Einzelbilder, die eine Beurteilung aller Herzkranzgefäße erlauben. Mit Hilfe von Kontrastmittel lassen sich sogar so genannte weiche Plaques (noch nicht verkalkte Fettablagerungen) an den Wänden der Herzkranzgefäße darstellen. Dies kann entscheidend sein, da das Löslösen oder Reißen von Plaques in Gefäßen als Hauptursache für den Herzinfarkt gelten.

Eine CT-Angiographie ist vor allem bei Patienten mit Symptomen wie Brustschmerzen, Engegefühl oder anderen unklaren Beschwerden im Brustraum angezeigt, bei denen Voruntersuchungen ohne Befund waren. Bei Risikopatienten (Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, hohe Blutfette) kann diese Untersuchung zur frühzeitigen Erkennung einer koronaren Herzkrankheit sehr sinnvoll sein, zumal sie, wie bereits oben gesagt, ohne den Eingriff eines Herzkatheters auskommt.

Wann eine CT der Herzkranzgefäße sinnvoll und medizinisch notwendig ist bzw. eine Katheteruntersuchung ersetzen kann, bedarf immer einer differenzierten Fragestellung und ist individuell zu entscheiden. Unsere Ärzte/Ärztinnen stehen Ihnen hier gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

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