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Allgemeine Informationen Kernspintomographie

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist ein modernes Untersuchungsverfahren ohne Anwendung von Röntgenstrahlen. Diese Methode macht sich zu Nutze, dass unser Körpergewebe zu einem hohen Prozentsatz aus Atomkernen des Wasserstoffs bestehen (Protonen). Diese verhalten sich wie kleine Magneten, die sich im magnetischen Feld des Kernspintomographen in der Längsachse ausrichten. Nach Anregung der Kernspinresonanz durch Hochfrequenzimpulse können Schnittbilder aus jedem Bereich des menschlichen Körpers, in jeder beliebigen Ebene, angefertigt werden.

Die technische Entwicklung auf diesem Gebiet hat sich in den letzten Jahren rasant vollzogen, deshalb hat die Kernspintomographie einen regelrechten Siegeszug gegenüber anderen bildgebenden Verfahren hinter sich.

Institut verfügt über 3 Hochleistungs-MRTs

In unserem Institut in der Hohenzollernstraße stehen Ihnen drei Hochleistungs-Kernspintomographen zur Verfügung: ein 3-Tesla-MRT der weltweit neuesten Generation („Magnetom Trio“ von der Firma Siemens) sowie zwei weitere hochmoderne Geräte mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla („Magnetom Avanto“ und „Symphony Maestro Class“, beide Firma Siemens). Diese Geräteausstattung erlaubt es uns, Ihnen zeitnahe Untersuchungstermine für eine Kernspintomographie anbieten zu können.

Aufgrund der rasanten technischen Entwicklung sind in den letzten Jahren viele Untersuchungsmöglichkeiten hinzugekommen. So können mittlerweile bewegte Organe wie z.B. das Herz untersucht werden. Auch gibt es mittlerweile Verfahren zur Erkennung von Krebs, so z.B. die Untersuchung der Prostata mittels einer spezifischen Spektroskopie, welche wir im Institut anbieten.

Allgemeine Informationen zum Untersuchungsablauf

Im Allgemeinen ist es nicht erforderlich, dass Sie nüchtern zu Untersuchung kommen. Die Ausnahmen werden ausführlich bei der Terminvergabe mit Ihnen besprochen.

Vor der eigentlichen Untersuchung erhalten Sie einen ausführlichen Fragebogen. Dieser muss sorgfältig ausgefüllt werden, insbesondere im Hinblick auf das Tragen eines Herzschrittmachers oder anderer elektronischer Implantate (z.B. Morphinpumpen, Defibrillatoren). Wenn sie eines dieser Geräte tragen, dürfen sie nicht in einem MRT untersucht werden! Die Mitarbeiter/innen werden sie in jedem Fall nochmals vor der Untersuchung gezielt danach befragen. Falls sie ein künstliches Hüftgelenk/Kniegelenk oder andere metallische Implantate haben, ist meistens eine Untersuchung ohne Probleme möglich.

Auf eine Besonderheit ist ebenfalls noch besonders hin zu weisen: Wenn Sie einen magnetischen Zahnersatz tragen, dürfen Sie nicht in einen Kernspintomographen, da das Magnetfeld die Wirkung ihres Zahnersatzes aufhebt!

Während der gesamten Untersuchung müssen sie absolut ruhig liegen. Falls Sie Platzangst oder Allergien haben, teilen Sie uns dies unbedingt rechtzeitig mit. Wir werden dann mit Ihnen über eine entsprechende medikamentöse Vorbereitung sprechen.

Direkte Auswertung und Arztgespräch nach Untersuch

Die Untersuchungen dauern im Allgemeinen ca. 15 – 30 Minuten, z.T. wird auch noch Kontrastmittel zur weiteren Diagnostik eingesetzt. Aufgrund der eingeschalteten Magneten entstehen während der Untersuchung verschiedene Klopfgeräusche. Sie erhalten von uns Kopfhörer, ggf. auf Wunsch auch mit Musik. Nach der Untersuchung erfolgt sofort die Auswertung und ein Arzt oder eine Ärztin bespricht mit Ihnen ausführlich die Untersuchungsergebnisse. Sie erhalten ihre Bilder entweder als Printbilder oder auch als CD. Das Untersuchungsergebnis wird Ihrem Hausarzt/Überweiser umgehend mitgeteilt (Post, Fax oder auch zusätzlich telefonisch).

Übrigens sind keinerlei schädliche Nebenwirkungen bei der MRT bekannt. Trotzdem sollten Schwangere in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten nur in Ausnahmefällen untersucht werden.

Weitere Informationen zu den einzelnen Untersuchungen erhalten Sie unter den spezifischen Rubriken.

© 2008 by Radiologisches Institut Koblenz Hohenzollernstraße