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Neue Praxis für Strahlentherapie eröffnet

Neue Praxis für Strahlentherapie steht ab sofort allen Patienten zur Verfügung

Freuten sich über die Eröffnung des Praxisgebäudes

Freuten sich über die Eröffnung des Praxisgebäudes (von links): Projektsteurer Thomas Sorajewski, Pflegedirektor Jörg Mogendorf, Medizinphysiker Reinhold Ludwig, Detlef Knopp, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, Praxisleiterin und Chefärztin Dr. Anke Schendera, Geschäftsführer Markus Heming, Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Klaus Schunk. Foto: HENSplus.de




Mehr als 200 Gäste

Mehr als 200 Gäste kamen zur offiziellen Einweihungsfeier. Foto: HENSplus.de

Feierliche Einweihung des Praxisgebäudes am Kemperhof – Beispielhafte Kooperation von Klinikum und Radiologischem Institut Koblenz

KOBLENZ, April 2010. Mit der feierlichen Einweihung der neuen Praxis für Radioonkologie am Gemeinschaftsklinikum Kemperhof ist eine der modernsten Strahlentherapien in Rheinland-Pfalz nun offiziell eröffnet. Die neue Einrichtung gilt sowohl in medizinischer als auch ökologischer Hinsicht als Vorzeigeprojekt, wie auch Oberbürgermeister Dr.Schulte-Wissermann in feierlichem Rahmen vor mehr als 200 Gästen hervorhob: „Das fortschrittliche Praxisgebäude und die hochmoderne Strahlentherapie sind ein weiteres sichtbares Zeichen für Koblenz als Vorzeigeregion in Sachen Gesundheit.“

Ein Blick vom Computer

Ein Blick vom Computer aus auf die hoch innovative apparative Ausstattung der radioonkologischen Praxis. Foto: HENSplus.de

Neue Wege – Kooperation

Auch in Sachen Kooperation wurden hier neue, innovative Wege in der medizinischen Versorgung eingeschlagen: Bauherr des 3,6-Millionen teuren Praxisgebäudes ist das Gemeinschaftsklinikum Kemperhof. Mieter und Betreiber der Praxis für Strahlentherapie ist das Radiologische Institut Koblenz Hohenzollernstraße, das für die aufwendige apparative Ausstattung rund 3,5 Millionen Euro investierte. „Durch die hochmoderne Ausstattung und den Einsatz innovativer Bestrahlungstherapien werden für die Patienten Nebenwirkungen noch weiter minimiert, Organe geschützt und Behandlungszeiten verkürzt“, brachte Medizinphysiker Reinhold Ludwig die Verbesserungen für Patienten durch das qualitativ hochwertige und beispielhafte medizinische Angebot auf den Punkt.

Markus Heming,

Markus Heming, Geschäftsführer Gemeinschaftsklinikum Kemperhof. Foto: HENSplus.de

Einrichtung steht für optimale Netzwerkarbeit

Stolz berichtete Markus Heming, Geschäftsführer des Gemeinschaftsklinikums, in seiner Begrüßung von dem „sportlichen Programm“ der vergangenen Monate: „In lediglich neun Monaten ist hier ein Gebäude entstanden, das für optimale Netzwerkarbeit im Gesundheitswesen steht. Gerade im Hinblick auf die Versorgung von Tumorpatienten ist eine Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung wichtig – 80 Prozent der uns anvertrauten Patienten werden mittlerweile ambulant bestrahlt.“ Da der Kemperhof seit 1986 einer von wenigen Onkologischen Schwerpunkten in Rheinland-Pfalz und auch Zentraler Standort des Brustzentrum Mittelrhein ist, ist die Anzahl der Tumorpatienten entsprechend hoch.

Die besten Wünsche für Dr. Anke Schendera

Die besten Wünsche für Dr. Anke Schendera gab es auch bei der symbolischen Schlüsselübergabe. Foto: HENSplus.de

Frau Dr. Schendera - Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Behandlung

Frau Dr. Anke Schendera, in ihrer Funktion gleichzeitig niedergelassene Fachärztin des Radiologischen Instituts Koblenz Hohenzollernstraße und Chefärztin der Strahlentherapie des Kemperhofs, brachte bei der Einweihungsfeier ihre Freude zum Ausdruck, dass die Klinik die stetige Weiterentwicklung im Bereich der Strahlentherapie mitgegangen ist und ein solch ehrgeiziges Projekt ermöglicht hat. „Dieser Weg lässt sich nicht alleine, sondern nur mit Partnern gemeinsam gehen – stets die optimale Patientenversorgung als Ziel.“

Die Außenansicht der neuen Strahlentherapie-Praxis

Die Außenansicht der neuen Strahlentherapie-Praxis Foto: HENSplus.de

Kooperation steht für beispielhafte Entwicklung des Instituts

Dr. Sebastian Steil, Mitbegründer des Radiologischen Instituts Koblenz Hohenzollernstraße, nannte in seiner Rede die Kooperation mit dem Gemeinschaftsklinikum Kemperhof als einen der Höhepunkte des Radiologischen Instituts, das im Jahr 2000 gegründet wurde. Er dankte in diesem Zusammenhang dem rund 100-köpfigen Team des Instituts, das mit großem Engagement und Einsatz diese Weiterentwicklung mitgestalte. „Ein besonderer Dank gilt jedoch in erster Linie Frau Dr. Anke Schendera, die den Mut hat, auch als niedergelassene Ärztin das wirtschaftliche Risiko unserer Praxis mitzutragen, und Herrn Geschäftsführer Markus Heming, der innovative Wege mitgeht.“

Harald Reuter (li.) und Thomas Schnorbach von KEVA

Harald Reuter (li.) und Thomas Schnorbach von KEVA überreichten Dr. Schenkera und Dr. Steil das Naturstrom-Zertifikat. Foto: HENSplus.de

Ökologische Maßstäbe – Nutzung regenerativer Energien und Nutzung von Naturstrom

Innovativ auch deshalb, weil bei der Errichtung des Gebäudes größter Wert auf eine ökologische Bauweise und die Versorgung mit regenerativen Energien gelegt wurde. Dazu Projektsteurer Thomas Sorajewski: „So wird das gesamte Gebäude beispielsweise über eine Wärmepumpenanlage mit geothermischer Bohrung beheizt.“ Die Praxis selbst setzte sogar noch eins drauf und durfte sich daher auch über die Übergabe eines Naturstromzertifikats freuen. Harald Reuter, Prokurist der Naturstrom Rheinland-Pfalz GmbH, bescheinigte damit, dass die Praxis elektrische Energie zu 100 Prozent aus Wasserkraft -gewonnen an Mosel und Lahn- beziehe. „Bei der gesamten Konzeption der neuen Einrichtung wurde für die Zukunft geplant“, lobte Reuter.

© 2008 by Radiologisches Institut Koblenz Hohenzollernstraße