Hochauflösende Sonographie der Brust
Die hochauflösende Sonographie (Ultraschall) der Brust ergänzt die Mammographie, kann sie aber als Verfahren nicht ersetzen. Der alleinige Einsatz als Vorsorgeuntersuchung ist nicht mit ausreichender Sicherheit möglich, da kleinste Mikroverkalkungen, wie sie bei Brustkrebs häufig gefunden werden, methodisch bedingt, mit der Sonographie nicht erfasst werden können. Nur in Ausnahmefällen kann deshalb auf eine Mammographie verzichtet werden (z.B. bei sehr jungen Patientinnen).
Unklare Befunde in der Mammographie können durch ihr teilweise charakteristisches Aussehen im Ultraschall besser zugeordnet werden. Häufig kann so auf eine weitere Abklärung durch Biopsie oder operative Entfernung der Veränderung verzichtet werden. Da die Sonographie dynamische Untersuchungen zulässt, kann im Gegensatz zur statischen Mammographie auch die Komprimierbarkeit und Verschieblichkeit eines Tumors geprüft werden. In Kombination mit der farbkodierten Duplex-Sonographie sind auch Aussagen zur Durchblutung und Gefäßversorgung eines Herdbefundes möglich.
Wir arbeiten mit zwei modernen Ultraschallgeräten (Sonoline G 50, Acuson X 300, Firma Siemens). Beide Geräte verfügen über die für die Untersuchung notwendigen hochauflösenden Sonden (10-13 mHz).


